Wie gelingt Unterstützung, ohne zu bevormunden?

 

In vielen Schulen erlebe ich aktuell engagierte Assistenzlehrpersonen, DaZ-LP und IF-LP, die mit viel Herzblut Kinder begleiten. Dabei tauchen bei mir immer wieder Fragen auf:

Wie setzen wir diese knappen Ressourcen so ein, dass möglichst viele Kinder profitieren?
Wann hilft unmittelbare Unterstützung – und wann nimmt sie Kindern eigentlich etwas ab, das sie selbst könnten?
Wie finden wir den Punkt, an dem aus „Begleitung“ nicht unbeabsichtigt „Bevormundung“ wird?
Wie können wir das gesamte Setting entlasten, ohne einzelne Kinder dauerhaft zu eng zu führen?

Es kann herausfordernd sein, diesen Balanceakt gut zu gestalten.
Und manchmal lohnt es sich vielleicht, zu fragen:
Was braucht dieses Kind wirklich – und was traue ich ihm vielleicht noch zu wenig zu?

Wie handhabt Ihr das in Euren Teams?